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Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Kurz und einfach, nach den Angaben des Herstellers. Die Originaltexte finden Sie unten auf dieser Seite.

Rund ums Öl

Warum wechselt man überhaupt Öl?

Motoröl nimmt im Betrieb Verunreinigungen wie Ruß, Staub und Metallabrieb auf. Zusätzlich altert es durch Hitze und chemische Veränderungen. Dadurch kann es seine Schutz- und Schmierwirkung zunehmend verlieren.

Muss das Motoröl überhaupt noch gewechselt werden?

Mit dem TRABOLD-System entfällt der Ölwechsel laut Hersteller.
Der Zellulose-Filtereinsatz wird regelmäßig gewechselt und fehlendes Öl bis zum vorgeschriebenen Füllstand ergänzt. 
Ob das Öl weiterhin geeignet ist, lässt sich natürlich auch durch eine externe Ölanalyse überprüfen. Dazu gab es bereits in der Vergangenheit mehr als ausreichende Tests.

Verliert das Öl im Motor mit der Zeit seine Schmierkraft?

Ohne Filter ja. Mit dem TRABOLD-Filter schmiert es laut Hersteller sogar besser als frisches Öl. Den Vergleich zeigt der Praxistest.

Warum bleibt das Öl schwarz?

Das Schwarze ist laut Hersteller vor allem feinster Kohlenstoff, und der schmiert gut. Grobe Teilchen, die verschleißen, hält der Filter fest. Allerfeinste lässt er durch.
Wie sauber das Motoröl tatsächlich ist, lässt sich daher nicht allein an seiner Farbe erkennen, sondern durch eine Laboranalyse feststellen.

Wird das Öl dicker?

Das kann sein. Meist wird es etwas dickflüssiger und bleibt dann stabil, bei SAE 30 oder SAE 40. Mehr Sprit oder Öl braucht der Motor dadurch laut Hersteller nicht.

Im Detail
Die Basenzahl (TBN) liegt laut Hersteller meist bei 10, selten bei 8. Ein Fall von sauer gewordenem Öl ist ihm nicht bekannt.
Werden auch die Additive aus dem Öl gefiltert?

Nein, sagt der Hersteller: Die Zusätze (Additive) sind dafür zu klein. Auch der TÜV fand 1993 keine wesentliche chemische Änderung des Öls.

Wie nimmt der Filtereinsatz Wasser aus dem Öl auf?

Der Filtereinsatz besteht überwiegend aus Zellulose – dem Grundstoff von Papier. Sie nimmt Wasser auf und bindet es, auch wenn sie bereits mit Öl durchtränkt ist. Der kleine 10er-Einsatz kann laut Hersteller etwa 60 bis 100 Gramm Wasser aufnehmen.

Filter und Einsatz

Wie häufig sollte der Filereinsatz gewechselt werden?

Beim Motor etwa alle 10.000 bis 50.000 km. Das hängt von Motor und Filtergröße ab. Die Main-Post nannte im Jahr 2000 beim Pkw 15.000 bis 20.000 km und beim Lkw rund 40.000 km.

Kann ich den Filtereinsatz selbst wechseln und wie entsorge ich ihn?

Ja, der Wechsel lässt sich nach Anleitung selbst durchführen und dauert etwa 5 bis 10 Minuten. Der gebrauchte Filtereinsatz gehört nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie den Filtereinsatz bei einer örtlichen Sammelstelle.

Bleibt der serienmäßige Ölfilter erhalten?

Ja, der serienmäßige Ölfilter bleibt eingebaut. 
Der TRABOLD-Filter ergänzt ihn durch einen zusätzlichen Filterkreislauf.
Deswegen kann man den Filter auch als „Nebenstromfilter“ bezeichnen.

Kann der TRABOLD-Filter auch an Automatikgetrieben eingesetzt werden?

Ja, das Gehäuse lässt sich auch dort anschließen.

Kann ich den Filter in mein nächstes Fahrzeug übernehmen?

Ja, das TRABOLD-Filtersystem kann ausgebaut und in einem anderen Fahrzeug weiterverwendet werden. Voraussetzung ist, dass Filtergröße und Anschlussmöglichkeiten zum neuen Fahrzeug passen.

Beeinflusst der TRABOLD-Filter den Öldruck?

Laut Hersteller wurde bei den durchgeführten Tests kein Abfall des Motoröldrucks festgestellt. Als Grund nennt TRABOLD ausreichende Förderreserven der Ölpumpe.

Einbau, Garantie und Haftung

Ist für den Einbau eine Freigabe oder TÜV-Abnahme erforderlich?

Nach Angaben von TRABOLD ist für den vorgesehenen Einbau keine gesonderte Genehmigung oder TÜV-Abnahme erforderlich. Der Einbau kann durch eine Fachwerkstatt oder bei entsprechenden Fachkenntnissen anhand der mitgelieferten Anleitung selbst erfolgen. 
Fahrzeugbezogene Vorgaben sollten vorab mit der Werkstatt geklärt werden.

Was bedeutet der Einbau für Garantie und Gewährleistung?

Der Hersteller schreibt: Pauschal darf der Fahrzeughersteller die Gewährleistung wegen des Einbaus nicht kündigen. Bei Schäden, die der Filter selbst verursacht, darf er es. Und für den nachträglich eingebauten Filter muss er natürlich keine Garantie geben.

Welche Garantie gibt es auf den Filter?

Drei Jahre auf das Filtersystem, sagt der Hersteller heute.
Es gelten seine Bedingungen.
Für den sauberen Einbau haftet, wer ihn einbaut.

Was passiert, wenn der Filter einen Motorschaden verursacht?

Dann wenden Sie sich an die Trabold Filter GmbH. Sie nennt eine Versicherung bis 2,5 Millionen Euro je Schadensfall und bis 1,5 Millionen Euro je Person.

Wie lange dauert der Einbau?

In der Werkstatt rund 1 bis 2 Stunden. Mehr dazu unter Montage.

Ölheizung

Was bringt der Filter an der Ölheizung?

Viele Brenner fallen laut Hersteller nur wegen schmutzigem Heizöl aus. Mit sauberem Öl passt die feinste Düse. Das heißt: bessere Verbrennung, weniger Heizöl, weniger Verschleiß an der Pumpe. 
Genannt werden bis zu 5 % Ersparnis, zusammen mit einer Tankreinigung.

Ein Betreiber schrieb 1999, sein Wartungsdienst habe gesagt: „So gut war die Anlage noch nie.“

Quellen: Ölheizungen, Hersteller (Archivstand 2010)

Bezug und Kosten

Wo kann ich den Filter bestellen?

In unserem Shop können Sie die passenden Filter und Zubehörteile vorauswählen. Ihre Auswahl wird anschließend direkt auf die Bestellseite der TRABOLD Filter GmbH übertragen. Dort schließen Sie Ihre Bestellung beim Hersteller ab.


Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Was kosten Filter/Filtereinsätze?

10er-Filter: 398 € brutto, 334,45 € netto
20er-Filter: 658 € brutto, 552,94 € netto
30er-Filter: 748 € brutto, 628,57 € netto
jeweils zzgl. Versand

Filtereinsätze:
10er-Filtereinsatz: € 61,40 brutto € 51,60 netto,   Packungseinheit: 4 Stück
20er-Filtereinsatz: € 54,50 brutto € 45,80 netto, Packungseinheit: 2 Stück
30er-Filtereinsatz: € 78,30 brutto € 65,80 netto, Packungseinheit: 2 Stück

Was das über die Jahre bedeutet, zeigt der Kostenvergleich.

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